Der Bayerische Heilbäderverband startet in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium eine Studie, bei der unter Leitung der Ludwig-Maximilian- Universität München Kriterien für Kur- und Heilwälder entwickeln werden, Waldgesundheitstrainer und –therapeuten ausgebildet und individuelle, für die Orte maßgeschneiderte Präventions-, Therapie- und Rehabilitationsangebote in Verbindung mit dem Wald entwickelt werden sollen. Dabei sollen auch die ortsgebundenen Heilmittel der Kurorte einbezogen werden.

FW-Stadtrat Alexander Popp hat für die Stadt Bad Berneck ehrenamtlich die Bewerbung als Pilotpartner erstellt. Erste nach außen sichtbare Auswirkung: mittlerweile ist Dipl.Biologin Gabi Wenz - bekannt auch durch die viele Jahre von ihr angebotenen Führungen im Dendrologischen Garten - ausgebildete Waldgesundheitstrainerin und bietet Waldspaziergänge bzw. - besser gesagt - Veranstaltungen zum "Waldbaden" an. Probieren Sie es doch einfach einmal aus, Terminankündigungen z.B. im

Veranstaltungskalender der Stadt.

Übrigens: Die Tradition des Waldbadens gibt es in Japan schon seit vielen Jahren. Studien beweisen, dass der Aufenthalt im Wald erstaunliche Auswirkungen auf die Gesundheit, u.a. Senkung des Blutdrucks und von Stresshormonen, hat. Das bayerische Projekt soll diese nun untersuchen, Kriterien für eine Anerkennung als Heilwald erarbeiten und Heilwälder in Bayern etablieren.