Aktuelles
Seit dem ersten Advent ist sie wieder zu sehen: die Bad Bernecker Stadtkrippe, liebevoll in ehrenamtlicher Arbeit aufgebaut von Sandra Schiffel, Andrea Brunner und ihrer Schwester sowie Wolfram Gittel von der “Fränkischen Bühne”. Gemeinsam sorgen sie jedes Jahr dafür, dass eine besondere Tradition lebendig bleibt.
Die Krippe selbst hat eine besondere Geschichte. Sie stammt aus dem Nachlass einer Bad Bernecker Familie, deren Nachfahren heute in den USA leben. Viele Figuren sind Jahrzehnte alt, einige klassisch aus Gips gefertigt, andere aus Holz oder mit Naturmaterialien ergänzt. Kleine Häuser, teils kunstvoll aus Zigarrenkisten gebaut, formen eine lebendige Krippenlandschaft mit Musikern, Bauernfamilien, Händlern und sogar einem Kreuz auf dem Hügel – ungewöhnlich, aber Teil der ursprünglichen Gestaltung.
Auch heuer ist die Krippe wieder im ehemaligen Kurhaus in der Rother Straße zu sehen, einem derzeitigen Leerstand, den das Team bewusst kulturell belebt. Auf einer vier Quadratmeter großen Bühne aufgebaut, ist sie gut durch das große Fenster am Kurhausparkplatz auch für Kinder zu sehen – rund um die Uhr.
Parallel zur Krippe können Besucherinnen und Besucher die Weihnachtsgeschichte in 10 Acrylgemälden mit der dazugehörigen Weihnachtsgeschichte sehen - eine schöne Möglichkeit, Kindern das Geschehen um Weihnachten nahezubringen.
Eine zentrale Rolle bei dieser Tradition spielt Sandra Schiffel: Seit 2008 gestaltet sie die leeren Schaufenster der Stadt mit wechselnden Ausstellungen – von Kunststraßen über historische Themen bis zu Krippenwegen. Dank ihres Engagements werden Leerstände zu Orten der Begegnung, des Staunens und der Identität.
Die Stadtkrippe ist täglich frei zugänglich – ein stimmungsvolles Adventserlebnis für Groß und Klein.